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Liebe in der Partnerschaft -
Lieben heißt einverstanden sein
Freifließende Liebe, das Akzeptieren der Menschen und Dinge, wie sie sind,
lässt ein Wohlgefühl in uns entstehen und aktiviert unser Potential zu
großen Taten. Wer glücklich ist, handelt liebevoll, und wer liebevoll
handelt, ist glücklich. Inge Hasswani über den von Barry Neil Kaufmann
entwickelten Optionsprozess, der schon vielen Menschen zu ihrem Glück
verholfen hat ... Das Leitprinzip dieses Prozesses: "Lieben heißt glücklich
sein damit, wie etwas oder jemand ist." .
Jeder bekommt den Partner, den er verdient
Es besteht häufig ein eklatanter Unterschied zwischen dem, was jemand sagt,
und dem, was jemand zu leben imstande ist. Bewusst glaubt fast jeder, zu
einer erfüllenden Beziehung fähig zu sein, doch das Unbewusste weiß besser,
was wirklich an Substanz vorhanden ist und was nicht. Deshalb haben oft auch
Umfragen und Statistiken wenig Wert, da hier nur das Bewusste der Menschen
erfasst wird, nicht aber die wahren Motive und Programme, die im Unbewussten
verankert sind. ...
Über die Heilkraft der Liebe
Wenn wir von Liebe und ihrer Heilkraft sprechen, denken wir an die
himmlische Liebe oder doch zumindest an große Gefühle und romantische
Situationen, aber es gibt auch eine viel bodenständigere Ebene dieses
Weltbeherrschenden Phänomens, nämlich deren körperlicher Ausdruck. Dabei
denkt dann so ziemlich jeder gleich an Sexualität, aber wir können heute
noch eine Ebene tiefer gehen und uns mit der Chemie, genau genommen mit der
Biochemie der Liebe beschäftigen, die immer besser erforscht wird ... .

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Schenke mit Herz!
Auch wenn die Gesellschaft das Schenken pervertiert hat – wir können uns
ohne Mühe auf die wahre Idee dahinter besinnen. Weihnachten rückt näher.
Doch aus dem spirituellen „Fest der Liebe“ ist schon lange ein Jahrmarkt
geworden, und aus dem Akt des Schenkens ein kalkulierter Deal. Onkel Hans
soll mir ja wohl gesonnen bleiben... Wie aber finden wir wieder zum wahren,
selbstlosen Schenken? Indem wir still werden, in uns hinein hören und unser
Herz sprechen lassen. .
Die Heilkraft der Liebe
Liebe verleiht dem Herzen Flügel und baut damit die Brücke zwischen Verstand
und Glauben; Liebe führt zu einer höheren Vernunft, vereinigt die
Gegensätze, befreit von Ängsten und schafft Freiheit und Frieden, meint
Wolfgang Maiworm. Sein Fazit: Liebe ist die denkbar beste Therapie! Ein
Plädoyer für die Liebe. ...
Eine Partnerschaft kann
wachsen
Das Auf und Ab im menschlichen Leben gibt ihm Farbe und Wert.“
Übertragen auf das Beziehungsleben ermuntert dieses Zitat von Stefan
Zweig, neben den Höhen auch die Tiefen in der Partnerschaft als wichtig
und wertvoll zu erachten, den: An Krisen und Herausforderungen kann die
Partnerschaft wachsen. Einer solchen Auffassung von Beziehung als
Wachstum steht die Auffassung von Beziehung als Schicksal gegenüber:
Beziehungen, die nicht gut beginnen, werden unweigerlich fehlschlagen;
die Partner müssen also von Anfang an gut zueinander passen, soll das
gemeinsame Leben von Dauer sein.
Wer Beziehung als Wachstum betrachtet, ist
eher bereit, zu Beginn einer Partnerschaft in diese zu investieren,
schwierige Zeiten gemeinsam durchzustehen und seinem Partner Schwächen
und Fehler nachzusehen. Personen mit einem starken Glauben an das
Wachstum und einem geringen an das Schicksal nehmen es sich weniger zu
Herzen, wenn ihr Partner in
einigen Eigenschaften von ihrem Idealbild abweicht – denn: Veränderung ist
möglich! Wer daran glaubt, stimmt z.B. folgenden
Aussagen zu:

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cr9038-Silvia |

cr9057-Sandra |

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Eine erfolgreiche Beziehung entwickelt sich
durch harte Arbeit z.B. in dem man bestehende Unverträglichkeiten auf zu
lösen versucht). Herausforderung und Hindernisse in einer Beziehung
können die Liebe sogar verstärken.
Am zufriedensten, das hat im Projekt „Was hält Ehen zusammen“ an der
Ludwig-Maximilians-Universität München gezeigt, sind unter länger
verheirateten Paaren diejenigen, die Beziehung als Schicksal und als
Wachstum sehen, also der Meinung sind, eine gewisse „Passung“ müsse
schon von Beginn an vorhanden sein, die Beziehung könne aber auch weiter
wachsen und reifen.
Wer an Wachstum von Beziehungen glaubt, kann Meinungsverschiedenheiten
leichter hinnehmen und sieht in diesen nicht gleich ein Todesurteil für die Partnerschaft. Und das wiederum tut der
Beziehung gut, denn wer unterschiedliche Meinungen als Angriff auf die
eigene Person und als schädlich für die Partnerschaft wertet, ist
weniger zufrieden. Gleiches gilt für Männer und Frauen, die glauben, von
zu unterschiedlichen Planeten zu stammen, als dass sie sich je wirklich
verstehen könnten. Solche so genannten „irrationale Annahmen“ wirken
sich abträglich auf die Partnerschaft aus.
Es sind dies zum Beispiel:
Wenn mein/e Partner/in meinen Gedanken oder Ansichten widerspricht,
bedeutet das, dass er/sie keine besonders hohe Meinung von mir hat.
Bei Meinungsverschiedenheiten habe ich das
Gefühl, unsere Beziehung ginge in die Brüche.
In einer engen Beziehung kann jeder die
Bedürfnisse des anderen erspüren, ganz so, als könne er Gedanken lesen.
Wenn man den Partner um etwas erst bitten
muss, zeigt das, dass er nicht über die „richtige Wellenlänge“ verfügt,
um die Bedürfnisse oder Wünsche von sich aus zu erkennen.
Männer und Frauen werden einander nie richtig
verstehen, wegen der Verschiedenheit der Geschlechter. Biologische
Unterschiede zwischen Mann und Frau sind die hauptsächlichen Ursachen
von Partnerproblemen.
Wenn einer den anderen einmal richtig
verletzt hat, wird er es auch in Zukunft wieder tun.
Ich glaube nicht, dass mein/e Partner/in sich
ändern kann.
Ein/e gute/r Sexualpartner/in kann sich in
sexuelle Erregung bringen, wann immer es nötig ist.
Wenn mein/e Partner/in sexuell nicht voll auf
seine/ihre Kosten kommt, heißt das, dass ich versagt habe.
„Irrationalen Annahmen“ unterminieren nicht
nur die Zufriedenheit der Partner, sondern auch ihr
Kommunikationsverhalten und ihre Bereitschaft, an der Beziehung zu
arbeiten. Und doch erfüllen auch diese Annahmen in gewisser Weise ihren
Zweck: Sie machen die Welt erklärbar und kontrollierbar – wenn auch auf
wenig konstruktive Weise
Hohe
Ansprüche festigen die Liebe
Jürgen
verlangt viel von seiner Partnerschaft. Er möchte seine Freizeit mit Claudia
verbringen, legt Wert auf Gleichberechtigung und erwartet von sich und
Claudia großes Engagement. Dieter hingegen legt die Messlatte niedriger,
vermeidet allzu hohe Ansprüche an seine Partnerschaft mit Luise. Wer ist
wohl zufriedener, was ist besser für ein harmonisches Zusammenleben?
Dieter hat niedrigere Ansprüche und kann daher nicht so leicht enttäuscht
werden wie Jürgen, der mehr von sich und seiner Partnerin verlangt. Und
doch: Vieles spricht dafür, dass nicht Dieter, sondern Jürgen die besseren
Chancen hat, eine glückliche Beziehung zu führen, denn: Hohe Ansprüche
machen zufrieden.
Warum jedoch sind diejenigen Partner, die ein hohes Maß an Gemeinsamkeit,
Gleichberechtigung und Investition in ihre Beziehung einfordern, glücklicher
als diejenigen, deren Ansprüche geringer sind? Die Antwort lässt sich
folgendermaßen zusammenfassen: Wer viel fordert, gibt auch viel. Männer und
Frauen, die ihrer Beziehung viel abverlangen, die auf gemeinsame
Wertvorstellungen und Gleichberechtigung Wert legen und ein hohes zeitliches
und emotionales Engagement in der Partnerschaft einfordern, unterstützen
ihre Partner in Stresssituationen und fühlen sich auch selbst unterstützt.
Zudem verhalten sie sich konstruktiver in Konfliktsituationen. Es bleibt
also nicht bei Lippenbekenntnissen: Anspruchsvolle Partner engagieren sich
tatsächlich stärker in ihrer Beziehung - und registrieren dann voller
Zufriedenheit, dass ihre (hohen) Ansprüche auch erfüllt werden. Die
Übereinstimmung der Partner in ihren Ansprüchen ist hingegen weniger
wichtig.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen für Frauen übrigens am weitesten bei der
Aufgabenteilung im Haushalt und der Kommunikation über Schwierigkeiten in
der Beziehung auseinander. Männer sehen ihre Ansprüche am wenigsten erfüllt
im Bereich der Sexualität.
Wer Beziehung als Wachstum erachtet, hat höhere Ansprüche an die eigene
Partnerschaft in punkto Gemeinsamkeit, Gleichberechtigung und Investition in
die Beziehung. Und je weniger Ansprüche erfüllt sind, desto eher werden
negative Beziehungsereignisse auf die Partnerschaft und den Partner
zurückgeführt.
Hohe Ansprüche sind allerdings nur dann förderlich für die Partnerschaft,
wenn sie realistisch sind. Sind sie dies nicht, wie z.B. der Anspruch, dem
Partner alle Wünsche von den Lippen ablesen zu können, führt dies zu
sinkender Zufriedenheit in der Partnerschaft, mit sich selbst und/oder dem
Partner.
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